Andacht für den Frieden am 1. März 2026

Zum dritten Mal beteiligten wir uns an dieser „Andacht für den Frieden in der Welt“. Annegret, Elisabeth und Mechthild trugen wieder sehr besinnliche Texte vor. Im Mittelpunkt stand diesmal die Friedenstaube, diese mit wenigen Strichen gezeichnete Taube von Pablo Picasso. Er malte sie 1949 für den Pariser Weltfriedenskongress, den sogenannten "Weltkongress der Kämpfer für den Frieden", damals veranstaltet von Kommunisten und Pazifisten wie Picasso selbst.
Die Taube als Friedenssymbol geht auf die Geschichte von Noah zurück, der in seiner Arche mit seiner Familie die Sintflut überstand, die Gott in seinem Zorn über die Menschen gebracht hatte. 40 Tage lang hatte es geregnet, die Welt stand unter Wasser, und als es endlich aufhörte, ließ Noah drei Tauben fliegen. Die erste kehrte mit leerem Schnabel zurück, die zweite brachte ihm einen Ölzweig und die dritte kam gar nicht wieder.
1949, im Jahr des Friedenskongresses, bekamen Pablo Picasso und die französische Malerin Françoise Gilot ein Kind. Das Mädchen wurde "Paloma" genannt. Das ist das spanische Wort für "Taube".

Diakon Heiner Renzel begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Andacht zu diesem so wichtigen Anlass, trug ein Gebet vor und spendete den Segen. Gemeinde und Chor sangen die Lieder „Wo Menschen sich vergessen“, „Im Frieden dein“ und als Antwort auf die Fürbitten „Herr, gib uns deinen Frieden“ und beteten zusammen das allen Christen gemeinsame „Vater unser“ und das Glaubensbekenntnis der Weltversammlung der Christen in Seoul 1990.
Der Männerchor trug einige Lieder bei: „Frieden für die Welt“, „Kyrie“, „Herr, leite mich in Wahrhaftigkeit“, „Herr, auf den ich schaue“, „Wohin sollen wir gehen“, „Herr, schütze mich“ und „In die Stille dieses Tages“.
Freunde, Nachbarn, Bekannte sprachen uns nach der Andacht an und lobten die Zusammenstellung der Texte und alle Vorträge.

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