Sechs-Wochen-Gedenken an Paul Steverding, 3.9.2022

Paul Steverding, * 07.12.1937, kam im Mai 1993 in den KAB-Männerchor und verstärkte den 1. Tenor. Im Jahr 1997 wurde er zum 2. Vorsitzenden und zum Schriftführer gewählt. Beide Ämter übte er zwei Jahre aus und wurde im Februar 1999 Vorsitzender. Diese Aufgabe gab er 2010 an Dr. Herbert Veith ab. Paul verstarb nach langer Krankheit Ende Juli 2022 im 85. Lebensjahr. Die Angehörigen baten darum, dass der Männerchor zum Sechs-Wochen-Gedenken den Gottesdienst musikalisch begleiten, das haben wir gern gemacht, obwohl Monika und wir unsere Chorferien unterbrechen mussten.
Pastoralreferentin Maria Büning verwies in ihrer Statio-Predigt auf die Lesung des Tages aus dem Buch der Weisheit: Wer kann Gottes Plan erkennen? Und wer kann begreifen, was Gott will? „Angesichts dessen, was wir in unserer Welt, in unserer Kirche und in unserem persönlichen Umfeld an Elend und Leid erleben, suchen und fragen wir nach Ursachen.“ Und immer wieder fragen wir uns: „Warum lässt Gott das zu?“ Auch die harten Worte Jesu aus dem Evangelium nach Lukas sind schwer zu erklären: „Wenn jemand nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Bruder und Schwester und sein eigenes Leben gering achtet, kann er nicht mein Jünger sein.“ In den Fürbitten wurde alles zusammengefasst im Gebet: „Gib uns die Bereitschaft, deinen Willen anzunehmen und zu tun.“
Mit fast zwei Dutzend Sängern verstärkten wir den Gesang der Gemeinde „Gott wohnt in einem Lichte“, „Ich lobe meinen Gott“, „Heilig, heilig“, „Herr, du bist mein Leben“, und trugen einige schöne vierstimmige Gesänge bei: „Kyrie“ (von Schmoll), „Herr der Herrlichkeit“, „O Herr, gib Frieden“ und „In die Stille dieses Tages“.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Schmözing, die Menschen in der Kirche applaudierten, unsere Dirigentin Monika strahlte, wir waren sehr zufrieden, einige Menschen sprachen uns nach der Messe an: „Ihr habt schön gesungen“.
Helmut formulierte in der WhattsApp-Gruppe zutreffend: „Wir singen zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen. Ich hatte gestern das Gefühl, Beides ist uns gelungen“.

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